Pinhole Objektive bei versteckten Kameras

Bei der Auswahl einer versteckten Kamera zu Überwachungszwecken wird eines meist falsch verstanden: Auf die Größe der Kamera oder der Aufnahmeeinheit kommt es nicht vorrangig an, sondern auf die Größe des Objektivs. Was nützt eine Miniaturkamera, wenn die Austrittsöffnung der Optik so groß ist, dass sie sich kaum verstecken lässt? Unserer Erfahrung nach hat man "hinter der Fassade" meist genug Platz, um die Haupteinheit der Kamera oder einen Rekorder zu vergbergen. Egal ob Kamera im Bücherregal, in der Wanduhr oder in der Brotbox - es ist genug Platz da für den Korpus, die Herausforderung besteht eher darin, kein riesiges Loch bohren zu müssen, damit die Kamera überhaupt etwas sehen kann.

Um dieser Herausforderung zu begegnen wurden Pinhole Objektive entwickelt. Gerade bei versteckten Kameras, die auch wirklich unbemerkt bleiben sollen (Spycams oder Spionage Kameras), führt kaum ein Weg an dieser Technik vorbei.

Wie funktionieren Nadelöhrobjektive oder Pinhole Objektive bei versteckten Kameras?

Von der grundlegenden Technik unterscheidet sich ein Nadelöhrobjektiv nicht von jedem anderen Objektiv. Eine Linse im Innern des Objektivs bündelt so viel Licht und damit Bildinformation wie möglich und transportiert diese auf den Bildsensor, der das Bild weiterverarbeitet. Je größer die Eintrittsöffnung und je geringer der Verlust innerhalb des Objektivs, umso "besser" ist auch das Bild. Ein gutes Objektiv weiß man insbesondere bei Nachtaufnahmen und anderen Situationen mit schlechten Lichtverhältnissen zu schätzen.

Aber wie so oft im Leben hat auch hier alles einen Preis. So führt eine Austrittslinse mit kleinem Durchmesser (weil sie ja nicht bemerkt werden soll) automatisch zu einem sehr engen Blickwinkel, also Bildausschnitt. Währen ein Fisheye-Objektiv als das genaue Gegenteil des Pinhole Objektivs eine maximale Abdeckung des Sehfelds erreicht, öffnet sich eine Pinhole Linse nur wenige Grad und muss daher sehr zielgerichtet eingesetzt werden.

Einen weiteren Preis zahlt man für die kleine Linse meist durch relativ schlechte Lichtempfindlichkeit der Aufnahmen. Klar, denn die Lichttransmission, also das, was an Licht noch durch die Linse kommt, ist bei einer kleinen Öffnung nun einmal geringer also bei großem Linsendurchmesser.

Vorteile von Pinhole Kameras beim Einsatz von versteckten Überwachungskameras

In den vorherigen Absätzen dürften die wesentlichen Vorteile bereits deutlich geworden sein. Ein gewaltiges Plus von Miniaturkameras, die mit einem Nadelöhrobjektiv ausgestattet sind, ist natürlich, dass sie sich sehr leicht verstecken lassen. Die einfachste "Spielwiese" für solche Kameras sind beispielsweise abgehängte Decken die aus einzelnen Elementen bestehen. Das Material der Deckenelemente ist sehr weich und lässt sich leicht von oben her herausarbeiten um Platz für eine Kamera oder zumindest für ihr Objektiv zu schaffen.

Mit einem Bohrer ein Loch mit einem Durchmesser von 3 bis 5 Millimeter gemacht und die meisten Nadelöhr Linsen haben genug Platz um hindurchsehen zu können. Entsprechende Bohrungen lassen sich auch in Alltagsgegenständen wir Schränken, Vasen oder Bildern vornehmen. Grundsätzlich in jedem Gegenstand, der im Hintergrund genug Platz bietet, um die Kameras selbst samt Aufzeichnungseinheit und Stromversorgung unterzubringen.

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